Schützenjahr 2013

Schützenfest vom 20.-22. Juli 2013 Schützenplatz "Lammers Eichenwäldchen"

Königspaar Tobias Hanselle und Sarah Pöttner regieren Gesselner Schützen

Oberst Heinrich Meiß ernennt Heinz Kleine zum Ehrenoberst

Gesseln (JE): Ganz Gesseln feierte vom 20. bis 22. Juli ein sonnig strahlendes Schützenfest auf dem Schützenplatz „Lammers Eichenwäldchen“ mit seinem Königspaar Tobias Hanselle und Sarah Pöttner (88. Königspaar). Die jungen Majestäten präsentierten sich beim großen Festumzug gut gelaunt dem Publikum.

Kinder vorne links: Mareen Quickstern, Tobias Worrack, Finja Block,
1. Reihe v.li.: Stephanie Hardes, Bianca Block, König Tobias Hanselle, Königin Sarah Pöttner, Anna Heggen, Kristina Benik und Paula Hillemeier,
2. Reihe v.li.: Benjamin Wollny, Dirk Block, Jubelpaar 1988 Dr. Johannes und Bernadette Meiß, Jubelpaar 1973 Lorenz und Käthe Mersch, Markus Dietz, Dirk Hanselle und Kinderschützenkönig Luis Hillemeier,
3. Reihe v.li.: Gerhard Steins, Dietmar Hansmeier, Pfarrer Wolfgang Brinkmann, Jungschützenprinzessin Louisa-Maria Steins, Oberst Heinrich Meiß, Andreas Meiß und Dieter Pottmeier,
4. Reihe v.li.: Marius Fernhomberg, Marco Fernhomberg, Christian Hussmann, Franz Mensing, Helmut Lindner, Hans Richter, Karl-Josef Steins, Stefan Appelbaum und Karlheinz Kürpick.
Foto: Sigrid Mertensmeyer

Das Schützenfest begann mit einer feierlichen Schützenmesse mit etwa 300 Teilnehmern unter geistlicher Leitung von Pfarrer Wolfgang Brinkmann unter den Schatten spendenden Eichen. Die Blasmusik Sande unter Leitung von Dirigent Dominik Baumann sorgten für die festliche musikalische Begleitung. Oberst Heinrich Meiß dankte der Platztruppe von Major Josef Disselnmeyer für den Aufbau des Altars und Joachim Löhning für die Vorbereitung der Messe. Die Kollekte in Höhe von 
750 € war wie im letzten Jahr für das Hospiz „Mutter der Barmherzigkeit“ in Paderborn bestimmt, das von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul geleitet wird.

Nach dem eucharistischen Festgottesdienst marschierte das Schützenbataillon mit Unterstützung der Blasmusik Sandeund dem Spielmannszug Sande auf kurzen Marschweg zum Königspaar Tobias Hanselle und Sarah Pöttner. Königin Sarah Pöttner lud alle Schützen zum Verweilen an der Residenz ein. Zentraler Punkt ihrer Ansprache war ihr Traum seit dem 4. Lebensjahr, einmal Königin zu sein. Und das dies als Bad Lippspringer Mädchen in Gesseln wahr wird, hätte sie vor 9 Wochen noch nicht gedacht. Oberst Heinrich Meiß dankte der Königin für die herzliche Einladung und nahm zuerst ein paar Beförderungen vor. Zum Bekleidungsfeldwebel z.b.V. beförderte der Oberst Marlies Schlenger. Zum Unteroffizier z.b.V. wurde Andreas Hansmeier befördert. Der Wachhabende Christoph Elend war bereits am Donnerstag zuvor zum Unteroffizier z.b.V. befördert worden.

Um kurz nach 19 Uhr marschierten alle Schützen mit ihrem Königspaar und dem Hofstaat von der Residenz zum Ehrenmal an der Gesselner Straße. Am Ehrenmal legte Oberst Heinrich Meiß einen Kranz nieder. Hierzu spielte die Musikkapelle Sande den Marsch Alte Kameraden. In einer eindrucksvollen Gedenkrede gedachte Oberst Heinrich Meiß der Verstorbenen und den Opfern von Krieg und Gewalt bevor Heinrich Meiß den Oberstleutnant Matthias Rosenthal das Kommando zum Zapfenstreich übergab.

Im Festzelt wünschte Oberst Heinrich Meiß dem Königspaar Tobias Hanselle und Sarah Pöttner eine tolle Regentschaft, sowie der Jungschützenprinzessin Louisa-Maria Steins und allen Schützen einen schönen Tanzabend. Ein unvergesslicher Abend mit einer Riesenstimmung im vollen Festzelt wurde gefeiert. Überall wurde getanzt, auch auf fast allen Tischen und Bänken. Die bekannte und in Gesseln beliebte Kapelle „Gin Tonic“ hat den Gesselnern und ihren Gästen richtig gut eingeheizt. Um 2 Uhr verabschiedete sich „Gin Tonic“ an diesem Abend mit dem Lied: „Schei… drauf, Gesseln gibt’s nur einmal im Jahr, olé olé, …“. Auch ohne Bandbegleitung blieben die Gesselner auf der Tanzfläche und sangen noch lange diesen Ohrwurm.

Hauptmann Konrad Fernhomberg konnte am Schützenfestsonntag zum Antreten des Bataillons 133 (davon 37 Vorstand) Schützen an Oberstleutnant Matthias Rosenthal melden. Unter den Klängen des Sander Spielmannszugesunter Leitung von Tambourmajor Manfred Jüde und der ersten Vorsitzenden Annemarie Schniedermeier, der Blaskapelle Sande mit Dirigent Dominik Baumann und dem Vorsitzenden Michael Adämmer, den Hubertusjägern Elsen angeführt von Moritz Recker und dem Vorsitzenden Michael Beermann und dem Musikverein Bentfeld unter musikalischer Leitung von Martin Kürpick und dem Verantwortlichen Dominik Schulte marschierte das Bataillon zur Residenz. Den Festumzug schmückten die Fahnenschwenker Elsen unter Leitung von Rebecca Esser. Viele Schaulustige hatten sich eingefunden, um den Auftritt des gesamten Hofstaates bereits vor der Residenz zu erleben. Großer Beifall brauste auf, als Königspaar und Hofstaat aus der Residenz kamen und sich der Schützenfamilie zeigten. Königin Sarah Pöttner und ihre Hofdamen beeindruckten in ihren bezaubernden Kleidern. Unter überwältigendem Applaus schritten das Königspaar und der Hofstaat die Front ab.

30 Minuten früher als im vergangenen Jahr startete das Bataillon wie geplant den Umzug durch die mit zahlreichen Fahnen geschmückten Gesselner Straßen zum Ehrenmal am Vereinsheim Dorfkrug. Bei dem sehr heißen Wetter (ca. 30° C.) wurde auf dem Marsch auch eine Trinkpause eingelegt. Diese war auch dringend notwendig, denn kurz zuvor marschierte die Zugspitze bis einschließlich der ersten Fahne doch tatsächlich in die falsche RichtungOberst Heinrich Meiß schickte einen seiner Adjutanten los, um die Zugspitze zum Umkehren aufzufordern.

Vor Abnahme der Parade dankte Oberst Heinrich Meiß den vielen Zuschauern trotz der großen Hitze für ihr Interesse am Schützenverein bevor er die Begrüßung vornahm. Aufs herzlichste begrüßte er Pfarrer Wolfgang Brinkmann und Vikar Andreas Mockenhaupt. Pfarrer Brinkmann sprach der Oberst nochmals seinen Dank für die Zelebration der Schützenmesse aus. Der Oberst gab die Kollekte in Höhe von 426,50 € bekannt, die der Verein auf 750 € zu Gunsten des Hospizes „Mutter der Barmherzigkeit“ aufstockte. Mit großer Freude begrüßt Oberst Heinrich Meiß den stellvertretenden Landrat Bernhard WissingOberst Heinrich Meiß begrüßte das Königspaar Tobias Hanselle und Sarah Pöttner mit ihrem Hofstaat, das Jubelkönigspaar Käthe und Lorenz Mersch von vor 40 Jahren (1973), das Jubelkönigspaar Bernadette und Dr. Johannes Meiß von vor 25 Jahren (1988), den Kinderkönig Luis Hillemeier in Begleitung von Paula Hillemeier (Cousine von Luis), die Jungschützenprinzen von vor 40 Jahren, Fahnenfeldwebel Karl-Josef Steins, und vor 25 Jahren, Verpflegungsfeldwebel Ludger Pohl. In einer interessant gestalteten Rede stellte Oberst Heinrich Meiß den Hofstaat 2013 vor. Obwohl der König erst 30 Lenze zählt, hat er schon eine bewegte Schützenkarriere hinter sich. Tobias Hanselle war 1998 Schülerprinz in Elsen, als Jungschützensprecher stand er den Gesselner Schützen vor, 2001 war er Jungschützenprinz in Gesseln2011 sammelte er erste Hofstaatserfahrung im Hofstaat seines Onkels Bernd Hanselle. In seiner Freizeit ist er DJ mit Leib und Seele. Auch dem Karneval ist er verbunden und war im Jahre 2011 Karnevalsprinz Tobi der 1. in ElsenSeit 2013 hat er den Schriftführerposten für die Vereinsdokumentation angenommen. Seine Königin Sarah kommt aus einer Bad Lippspringer Schützenfamilieund hat 2008 und 2012 Erfahrungen als Hofdame machen können. Ihr Vater ist Fähnrich der Westkompanie von Bad Lippspringe.

Dr. Johannes Meiß wurde vom Oberst für seine Verdienste im Schützenverein zum Ehrenleutnant befördert. Sage und schreibe siebenmal war er im Hofstaat, aber besonders bringt sich Dr. Johannes Meiß durch seine Kutschfahrten am Familiennachmittag in den Schützenverein ein. Aus den Händen von Jungschützensprecher Matthias Beckmannwurde der „Verdienstorden der Jungschützengruppe“ in diesem Jahr zweimal verliehen. Josef Disselnmeyer, der immer hilfreich die Jungschützen unterstützt, und Hubert Mertensmeyer, der den Jungschützenvogel baut, erhielten die Auszeichnungen.

Oberstleutnant Matthias Rosenthal ließ anschließend das Bataillon zur Parade vor Königspaar, Hofstaat, Jubelkönig und Kinderkönig vorbeimarschieren bevor es für die ganze Schützenfamilie zum Kaffeetrinken ins Festzelt ging. Anschließend feierten die vielen Festbesucher mit dem Hofstaat und vielen persönlichen Gästen bei Kaffee und Kuchen im Zelt und auf dem Schützenplatz „Lammers Eichenwäldchen“ mit vielen schönen Musikeinlagen der Kapellen einen schönen Nachmittag. Am Abend besuchte das befreundete Scharmeder Königspaar Andreas und Ulrike Fernhomberg mit ihrem Hofstaat und Oberst Bernd Gerken das Gesselner Königspaar. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde der Thron und die Ehrentische nach draußen verlegt und beide Hofstaate versammelten sich unter den Bäumen des Gesselner Schützenplatzes. Erst gegen 22 Uhr wurde ausgiebig wieder das Tanzbein zur Musik durch einen DJ geschwungen.

Beim Schützenfrühstück am Montag ab 08.30 Uhr begrüßte Oberst Heinrich Meiß neben vielen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Wirtschaft insbesondere Pfarrer Wolfgang Brinkmann, Pfarrerin Elke Hansmann, Vikar Andreas Mockenhaupt, Bürgermeister Heinz Paus, Altbürgermeister Willi Lüke und den stellvertretenden Landrat Fritz Farke, bevor er die Auszeichnungen vornahm. Hier wird auf den Bericht vom Schützenfrühstück an anderer Stelle verwiesen. Nur noch eines: Reinhold Hartmann vom Delbrücker Karnevalsverein, der eine einmalige humoristische Einlage gab, wurde von Oberst Heinrich Meiß spontan zum Ehrenmitglied ernannt.

Zum Schützenfestausklang am Montagabend traten die Schützen geschlossen um 18.30 Uhr an, um die Majestäten mit Hofstaat zu empfangen. Um 19.45 Uhr spielte der Sander Spielmannszug die geladenen Nachbarvereine aus Sande, Elsen, Elsen-Bahnhof und Nesthausen mit zünftiger Marschmusik ins Festzelt. Die Tanzkapelle „Gin Tonic“ brachte erneut mit ihrer hervorragenden Musik das volle Festzelt bis spät in der Nacht zum Beben. Leider brachten sie den Gesselner Schützen auch einen Wermutstropfen mit: Im kommenden Jahr scheiden leider zwei Bandmitglieder aus, so dass es die Tanzkapelle in dieser hervorragenden Formation nicht mehr geben wird.

Traditionell hatte die Jungschützenabteilung für Königspaar und Hofstaat etwas ganz besonderes vorbereitet. Matthias Beckmann als „Vadder Abraham“ verkleidet baute dem König in Begleitung seiner Schlümpfe einen Golfplatz auf, auf dem sich der König zu beweisen hatte. Doch der junge Golfer Tobias hatte so seine Probleme mit dem einputten. Dagegen half der „Ampelmann“ (dargestellt von Marcel Heggemann) fleißig mit Roten und Klaren aus. Rasender Jubel begleitete die gelungene Vorführung, die mit dem Tanz der Jungschützen mit den Hofstaatsdamen endete. Erst In den frühen Morgenstunden klang ein harmonisches und äußerst gelungenes Schützenfest aus.

Fotos: Sigrid Mertensmeyer / Klaus Gröbing

Schützenfest vom 20.-22. Juli 2013 Alle Ehrungen, Beförderungen und besondere Auszeichnungen

Ferdi Lengeling erhält „Großen Verdienstorden am Bande“

Ehrungen stehen beim Gesselner Schützenfrühstück im Vordergrund

Gesseln (JE): Oberst Heinrich Meiß verlieh beim diesjährigen Schützenfrühstück den „Großen Verdienstorden am Bande“ an Ehrenoberstleutnant Ferdi Lengeling. Ferdi Lengeling blickt auf eine lange Schützenkariere zurück. 1983war er Jungschützenprinz des Vereins. In den Jahren 1989 und 2000 errang er die Königswürde im Verein und stand den Schützen als König und Kaiser mit seiner Gattin Gabriele, geb. Obergassel, vor. Er war dreimaliges Hofstaatsmitglied. Der Verdienstorden, der Große Verdienstorden und der Jungschützenverdienstorden schmücken seine Schützenjacke für die jahrzehntelang wahrgenommenen Aufgaben, zuletzt als Hauptmann und von 2007 bis 2013 als OberstleutnantJungschützensprecher Matthias Beckmann verlieh in diesem Jahr erstmals den Jungschützenorden an zwei Schützen, die stets die Jungschützen in ihrer Arbeit unterstützen. Es sind Josef Disselnmeyer und Hubert Mertensmeyer. Reinhold Hartmann vom Karnevalsverein Delbrück, der bereits zum zweiten Mal bei den Schützen Lachweinkrämpfe hervorrief, wurde vom Oberst zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

1. Reihe v.li.: Stefan Winter, König Tobias Hanselle, Königin Sarah Pöttner, Ehrenoberst Heinz Kleine, 40-jähriges Jubelkönigspaar Käthe und Lorenz Mersch, 25-jährige Jubelkönigin Bernadette Meiß
2. Reihe v.li.: Josef Ernstberger, Ewald Hanselle, Jungschützenprinzessin Louisa-Maria Steins, Anja Ziem, Dominik Bade, Marcel Heggemann, Marlies Schlenger, Oberst Heinrich Meiß
3. Reihe v.li.: Alfred Wibbeke, Dietmar Hansmeier, Hermann Bohnenkamp, Heinrich Fornefeld, Meinolf Stermann, Elmar Vogt, Paul Richardt,
4. Reihe v.li.: Johannes Brüseke, Johannes Schwarze, Helmut Gees, Josef Fehring, Martin Wilde, Hermann Bentfeld, Rüdiger Niggemeier, Klaus Zimmermann, Michael Sokol, Andreas Tewes,
5. Reihe v.li.: Gerhard Steins, Günter Schichel, Ferdi Lengeling, Nadine Meier, Josef Disselnmeyer, Reinhold Büker, Dirk Giesguth, Ernst Reintjes, Norbert Schröder.
Foto: Sigrid Mertensmeyer

Den zweithöchsten Orden des Vereins, den „Großen Verdienstorden“, verlieh Oberst Heinrich Meiß an Oberleutnant Reinhold Büker, Major Josef Ernstberger und Leutnant Gerhard Steins.

Reinhold Büker blickt auf eine 20-jährige Vorstandsarbeit zurück, die im Jungschützenvorstand 1987 begann. 1989war er Jungschützen prinz. Von 1992 war er stellvertretender Geschäftsführer und von 1998 bis 2007 nahm er das Amt des Geschäftsführers wahr. Den Verdienstorden erhielt er 1996 und den Jungschützenverdienstorden 2002.

Josef Ernstberger ist erst im späteren Alter sehr aktiv geworden. Seit 2003 entwickelte er als stellvertretender Schriftführer die Internetseiten des Vereins. Auch viele Fotos wurden von ihm für den Inhalt erstellt. Zum 100-jährigen Jubiläum war er maßgeblich mit dem Aufbau der Festzeitschrift beteiligt. Im Jahre 2006 wurde ihm der Verdienstorden verliehen. Seit 2007 übernahm er das Amt des Schriftführers. Mit seiner Frau war er 2011 im Hofstaat.

Gerhard Steins startete 1979 mit seiner Vereinsarbeit. Er war Jungschützensprecher, Jungschützenwart und Adjutant. Ausgezeichnet wurde er mit dem Jungschützenverdienstorden im Jahre 2003 und dem Verdienstorden 1985. Mit seiner Frau Marie-Theres war er 2009 das Königspaar in Gesseln. Aktiv beteiligte er sich beim Bau der Toilettenanlage auf dem Schützenplatz, der Organisation des 100-jährigen Vereinsjubiläums 2006, dem Wagenbau zur 950-Jahrfeier Elsen, er leitete und initiierte den 800m-Umzugsbeitrag des Schützenvereins Gesseln zur 975-Jahrfeier Elsen.

Meinolf Bröker, Dietmar Hansmeier und Dietrich Pottmeier wurden aufgrund ihres Engagements und besonderen Verdienste für den Verein mit dem Verdienstorden ausgezeichnet. Mit Meinolf Stermann zeichnete Oberst Heinrich Meiß einen Schützen mit dem Verdienstorden aus, der in seiner 43-jährigen Vereinszugehörigkeit einer der treuesten Begleiter unserer verstorbenen Schützen auf ihrem Weg zur letzten Ruhestätte ist.

Als langjährige Mitglieder wurden von Oberst Heinrich Meiß geehrt:
25-jährige Mitgliedschaft: Johannes Brüseke, Reinhold Brüseke, Josef Disselnmeyer, Josef Eberling, Dirk Giesguth, Frank Marx, Norbert Meier, Rüdiger Niggemeier, Ernst Reintjes, Ludger Schäfer, Günter Schichel, Michael Sokol und Rolf Tünsmeyer.
40-jährige Mitgliedschaft: Horst Clemens, Helmut Gees, Ewald Hanselle und Paul Richardt.
65-jährige Mitgliedschaft: Josef Vollmersmeyer.

Oberst Heinrich Meiß konnte zahlreiche Beförderungen aussprechen: Er ernannte zu Ehrenunteroffizieren (mit 75 Jahren): Hermann Bentfeld, Hermann Bohnenkamp, Josef Fehring, Josef Hussmann, Franz Marx, Johannes Schwarze, Konrad Steins, Anton Westhoff, Alfred Wibbeke, Martin Wilde und Stefan Winter.

Weitere Beförderungen konnte Oberst Heinrich Meiß aussprechen für Schützen, die sich für die zahlreichen Aufgaben innerhalb des Vereins tatkräftig einsetzen.
Heinz Kleine, der von 1984 bis 1988 dem Verein als Oberst vorstand, wurde von Heinrich Meiß zum Ehrenoberst ernannt. Durch die Gemeinnützigkeit des Vereins, dessen Erlangung Ehrenoberst Heinz Kleine vorantrieb, wurden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Vereins auf die richtigen Beine gestellt. Maßgeblich war Heinz Kleine an der Vorbereitung für die Anschaffung unseres Schützenplatzes beteiligt. Der Oberst beförderteMarlies Schlenger zum Feldwebel z.b.V., die sich um die ordentliche Bekleidung der Schützen kümmert. Andreas Hansmeier und Franz-Josef Marx wurden zu Unteroffizieren z.b.V. befördert. Alle sind im Uffz.Corps von Spieß Horst Clemens.
Unteroffiziere für drei Jahre wurden Dominik Bade, Marcel Heggemann, Nadine Meier, Norbert Schröder, Andreas Tewes und Anja Ziem.

Nach allen Ehrungen traf man sich bei bestem Schützenwetter unter den Eichen des Festplatzes noch zu zahlreichen Gesprächen in gemütlichen Runden.

Fotos von: Sigrid Mertensmeyer

21. und 22. Juni - Ortspokal 2013 im Schießsportzentrum

Gesseln schrammt ganz knapp am Sieg vorbei!

Elsen (Schlumpf): Der Schützenverein Gesseln 1906 e.V. hat auch im Jahr 2013 am Ortspokalschießen teilgenommen. Ausgetragen wurde der Wettkampf am 21. und 22. Juni. Unter den insgesamt 336 Teilnehmern des diesjährigen Orts- und Bataillonspokalschießens in Elsen waren die Gesselner zum Ortspokal im Wettbewerb mit insgesamt sechs Mannschaften aus den anderen drei örtlichen Schützenvereinen, darunter Elsen mit drei Kompanien, mit insgesamt 22 Schützen/innen frau- und mannstark angetreten. In dem für einen Gesselner eher ungewöhnlichen Vergleichswettkampf im Schießsportzentrum Am Mühlenteich wurden von jedem Schützen 15 Schuss (Zehntelwertung) mit dem Luftgewehr in der Disziplin aufgelegt geschossen. Die Gesselner schießen sonst eher regelmäßig Kleinkaliber auf weitere Entfernung, zeigten aber durch sehr gute Ergebnisse in der Wettkampfsituation deutlich, auch das Luftgewehr zu beherrschen. Die besten sechs Schützen der Gesselner, die nach den Regularien für jeden Verein in der Mannschaftswertung berücksichtigt wurden, waren Bröker, Meinolf (150,5 Ringe), Phillipp, Carsten (146,3), Golüke, Viviane (146,0), Meier, Norbert (144,2), Weick, Michaela (143,2) und Riese, Peter (142,2). Damit belegten die Gesselner nach gewerteten 90 Schuss mit nur 6,4 Ringen Abstand hinter der 3. Kompanie der St. Hubertus Schützenbruderschaft Elsen einen hervorragenden 2. Platz in der Mannschaftswertung. Besser als Meinolf Bröker war als Einzelschütze der Mannschaftswertung nur Dietrich Jahnke mit ganzen 0,6 Ringen Vorsprung. Auf den Plätzen 4 und 5 fanden sich Carsten Phillipp und Viviane Golüke wieder. Weitere Gesselner Schützen waren Ben Gelhard, Manuela Lütkefedder, Helmut Alfermann, Thomas Fernhomberg, der amtierende König Tobias Hanselle, Erwin Golüke, Anja Kaspar, Klaus Kaspar, Elmar Münster, Dieter Pottmeier, Bernd Hanselle, Heike Riese, Andrea Alfermann, Anja Ziem, die amtierende Jungschützenprinzessin Louisa-Maria Steins und Christian Hussmann.

Die besten acht Einzelschützen aus der gesamten Mannschaftswertung gingen in das Finale der Einzelwertung. Gesseln war dort also mit drei von acht teilnehmenden Schützen vertreten, die mit Viviane Golüke, Meinolf Bröker und Carsten Philipp die Plätze 2, 3 und 7 in der Einzelwertung belegten.

Herzliche Glückwünsche an die erfolgreichen Schützen der Gesselner.

Ganz besonderer Dank gilt insbesondere Meinolf Bröker, der die Vorbereitung der Schützen auf den Wettkampf aktiv begleitete und mittlerweile auch Jugendwart im Schießsport bei der Heimatliebe Elsen-Bahnhof ist, sowie der Bahnhöfer-Schießabteilung für die freundliche Aufnahme der Gesselner Luftgewehrschützen innerhalb ihrer Reihen.

Der nächste Angriff auf den Pokal folgt im Jahr 2014 unter dem Motto: Der Pott gehört nach Gesseln! Für dieses Projekt brauchen die Gesselner noch weitere aktive Schützen! Jedes Mitglied kann dem Schießsport von März bis Anfang November sonntags von 10:00 bis 11:30 Uhr in Lammers Eichenwäldchen am Obernheideweg näher kommen!

Vogelschießen 2013 - 18.-20. Mai Tobias Hanselle 88. König in Gesseln

Tobias Hanselle erringt die Königswürde in Gesseln

Beim fairen Schießduell zweier Königsanwärter fallen mit dem 228. Schuss die letzten Reste des Vogels.

Gesseln (JE): „Regen – Sonne – Regen“, so kann man das Wetter der drei Tage Vogelschießen in Gesseln kurz und bündig beschreiben. Im wahrsten Sinne des Wortes gab es Sonne pur am Pfingstsonntag und versetzte die Gesselner Schützen in beste Schießlaune. In einem scharfen Wettstreit zwischen Michael Neuß, Kassierer der Schießabteilung, und Tobias Hanselle, Schriftführer Vereinsdokumentation, holte Tobias Hanselle um 18.23 Uhr nach insgesamt 228 Schuss die Reste des Vogels von der Stange. König Tobias Hanselle erwählte seine Freundin Sarah Pöttner zur Königin. Der ganze Schützenverein freut sich auf ein sonniges Schützenfest vom 20. bis 22. Juli in diesem Jahr.

Louisa-Maria Steins, 3. Jungschützenprin-
zessin, 44. Jungschützenprinz(-essin)
Nach dem 228. Schuss von Tobias Hanselle
stand um 18.23 Uhr unser neuer König fest.
Luis Hillemeier, 8. Kinderschützenkönig
Alle Fotos: Sigrid Mertensmeyer

15. März 2013 – Trauer um Ehrenoberleutnant Willi Meiß

Gesseln in Trauer und in großer Dankbarkeit.

Paderborn-Elsen-Gesseln (EH): Der ehemalige stellvertretende Leiter der Entwicklung der Firma Hella (36 Jahre) in Paderborn und Chef der Sondergerätekonstruktion Ingenieur Willi Meiß ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Der bis ins hohe Alter rüstige Gesselner Ehrenoberleutnant stammte gebürtig aus dem Eulengebirge, Grafschaft Glatz in Schlesien und war das älteste von sieben Kindern.

Nach der Lehre als Bau- und Landmaschinenschlosser arbeitete er nach den Kriegsjahren (mit anschließender amerikanischer und französischer Gefangenschaft) ab 1949 bis 1956 bei der Firma Benteler, ab 1950 als Gruppenführer im Werkzeugbau in Schloß Neuhaus. Zeitgleich studierte er acht Semester an einer Fernschule. Seit 1957 arbeitete er als Konstrukteur bei der Firma Hella. Er wurde einer der Gründer der Sondergeräteentwicklung in Paderborn. In sein Aufgabengebiet fielen sehr viele maßgebliche Entwicklungen für die Automobil-Zubehör-Industrie. Über viele verschiedene Produkte wurden von ihm insgesamt sechs Bücher zu Chroniken zusammengestellt.

Als Heimatvertriebener fand er in den Nachkriegswirren über das Rote Kreuz in Genf in Schloß Neuhaus seine Familie wieder. Er wohnte zuerst in Schloß Neuhaus und Paderborn bis er im Jahre 1961 an der Elsener Hude mit seiner Frau Maria (geb. Marks) und insgesamt sieben Kindern in einem neuen Haus seinen Wohnsitz fand. Sehr dankbar war Willi Meiß seiner heutigen Frau Charlotte, dass sie nach dem Tod seiner Frau Maria im Jahre 1974, mit ihrer Tochter in seine Familie mit sieben Kindern kam. Alle Kinder gingen noch zur Schule. Heute haben alle Kinder einen guten Beruf und bilden eine riesengroße Familie.

Eine Periode war er für die CDU Mitglied (seit 1953) im Gemeinderat des Dorfes Elsen und anschließend nach der Gebietsreform im Rat der Stadt Paderborn. Er konnte leider Beruf und Politik aus zeitlichen Gründen nicht vereinen und gab sein politisches Amt wieder ab.

Sein Ruhestand hieß für ihn auch aktiv bleiben. Viele Freunde, besonders aus Gesseln, danken Willi Meiß für die Organisation und Durchführung zahlreicher perfekt geführter Busreisen durch Deutschland und die umliegenden Länder über viele Jahre hinweg.

Eine außergewöhnliche Leidenschaft von Willi Meiß über viele Jahrzehnte, sein besonders beliebtes Reise-und Urlaubsziel, war Hüttschlag in Österreich.

Im Jahre 1953 wurde er Mitglied im Schützenverein Gesseln. Sicher ahnte er damals nicht, dass er einer der verdientesten Schützen in Gesseln werden würde. Dafür erhielt er als einer der Ersten überhaupt bereits im Jahr 1993 die höchste Gesselner Auszeichnung, den „Großen Ehrenverdienstorden“ für sein Lebenswerk vom damaligen Oberst Wilhelm Steins.

Außergewöhnliche Lebensleistungen, wie die von Willi Meiß waren damals überhaupt erst Anlass, warum diese allerhöchste Gesselner Auszeichnung überhaupt eingeführt wurde.

Seit 1953 war Willi Meiß im Gesselner Vorstand. Er war Schriftführer, Feldwebel, Oberleutnant und wurde 1991 zum Ehren-Oberleutnant ernannt. Besonders dankbar sind ihm die Gesselner, weil er in den Jahren 1964 und 1992 den Oberst beim Schützenfest vertrat. Willi Meiß war zweimal Schützenkönig, 1963 mit Gertrud Gehrken sowie 1977 mit Ehefrau Charlotte und dreimal im Hofstaat. Gute Aktivitäten und Entfaltungsmöglichkeiten für die Jugend prägten über Jahrzehnte seinen Einsatz für die Jugend in Gesseln. Ganz besonders freute er sich über die Auszeichnung der Jungschützen durch den Jungschützenverdienstorden im Jahre 2006 zum hundertjährigen Vereinsjubiläum vom Jungschützensprecher überreicht, weil seine Initiative zur Gründung der Jungschützengruppe nach so langer Zeit (1969) und seine Leistung zum KK-Schießstandbau(1970) noch nicht in Vergessenheit geraten war. Seine Fünf Söhne Hermann, Willi (jun.), Dr. Johannes, Heinrich, Andreas und eine Tochter Brigitte und mehrere Enkel sind heute im Schützenverein aktiv. Sohn Heinrich ist amtierende Oberst, Sohn Andreas ist amtierender Schützenkönig 2012/13, Sohn Hermann Meiß leitet seit 1973 ununterbrochen das Gesselner Vogelschießen und aus der nächsten Generation ist Enkel Maximilian im Vorstand der Jungschützen, bemerkenswert unter anderem waren sogar seine Enkelinnen Ann-Katrin Meiß und Katharina Hillemeyer bereits Jungschützenprinzessinnen in Gesseln. Zahlreiche Königs- (6), JS-Prinzen (6) und unzählige Hofstaatswürden feierte er mit seiner Familie. Das Gesselner Vogelschießen und Schützenfest ist immer wieder auch ein Familientreffen.

Willi Meiß setzte auch sein großes technisches Talent für den Schützenverein ein. In den sechziger Jahren entwickelte er eine Gewehrhalterung mit dazugehörigem Kugelfang auf einem Mast. Sein Modell wurde zum Patent angemeldet. Heute stehen unzählige Vogelschießanlagen in der ganzen Republik, erstellt nach den Richtlinien des Deutschen Schützenbundes, die von Willi Meiß für die Bezirksregierung in Detmold aufgestellt wurden. Die Grundlage war der Entwurf für den Gesselner Schießstand. Um diesen Schießstand herum entstand letztendlich 1991 der Gesselner Schützenplatz in seiner heutigen Form. Auf seinem Patentversuchsstand, „eine sichere Gewehrhalterung für das KK-Schießen“, kann auch die Jugend hervorragend seit 1970 üben.

Die heutige erfolgreiche Existenz des Schützenverein Gesseln 1906 e.V. ist auch in einem großen Maße auf den Fleiß und Richtungsweisung von Willi Meiß zurückzuführen. Willi Meiß hat sich 60 Jahre lang im höchsten Maße im Ehrenamt um den Schützenverein Gesseln verdient gemacht.

Der Schützenverein Gesseln 1906 e.V. gab ihm in Trauer, verbunden mit großer Dankbarkeit, am Mittwoch, den 20. März 2013 das letzte Geleit. Der Gottesdienst fand um 14.30 Uhr in der Erlöser Kirche statt, die Beerdigung von der Friedhofkapelle schloss sich an.

16. März 2013 - Vom Sofa bis zum Bügelbrett, alles musste weg!

Gesselner Schützen nach der Ortreinigungsaktion

Man glaubt es kaum, was den Gesselner Schützen bei ihrer Ortsreinigungsaktion alles in die Hände fiel. Ein Fahrrad, ein Sofa, ein Bügelbrett, eine Kloschüssel und viel weggeworfener Hausstand mehr, alles wurde an den Straßen, den Wegesrändern und aus den Gräben rund um Gesseln eingesammelt, damit sich die Bauerschaft wieder in der gewohnt sauberen Weise zum Frühjahr präsentiert. Circa 3 m³ Müll trugen die Gesselner Schützen zusammen. Nach getaner Arbeit traf man sich zum Frühstück, um noch über die Eindrücke der Reinigungsaktion zu „fachsimpeln“.

09. März 2013 - Generalversammlung im Bürgerhaus Elsen

Ferdi Lengeling zum Ehrenoberstleutnant ernannt!

Satzungsänderung und Wahlen zentrale Punkte der Generalversammlung Gesseln

Gesseln (JE): Die Ausrichtung auf eine zukunftsorientierte Vereinsarbeit stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Verein. Durch eine Satzungsänderung wurden die Positionen der Geschäfts- und der Schriftführung gestärkt, wobei der Verein auf eine äußerst stets stärker werdende Jugendarbeit unter Leitung von Jungschützensprecher Matthias Beckmann blickt.

Gewählte, ernannte u. beförderte Schützen der Jahreshauptversammlung (v. links): Ulrich Rüdiger, Tobias Hanselle, Reimund Heggemann, Dirk Giesguth, Michael Neuß, Michael Hachmeyer, Matthias Rosenthal, Ferdi Lengeling, Christof Hillemeier, Horst Clemens, Arnold Thomalla, René Emontz, Josef Disselnmeyer, Karin Nettelnbreker, Maximilian Meiß, Matthias Beckmann, Theresa Fernhomberg und Oberst Heinrich Meiß.

Nach den durchweg erfreulichen, positiven Geschäftsberichten der Jungschützenabteilung, der Schießsportabteilung, der Vereinsheimführung und des Gesamtvereins wurde auf Antrag der Kassenprüfer die Entlastung des Vorstandes einstimmig von den Versammlungsteilnehmern gewährt.

Die Aufgaben des Schützenvereins sind in den letzten Jahren stets größer und arbeitsintensiver geworden. Um dies auch für die Zukunft auf sichere Beine zu stellen, wurde von den Teilnehmern der vorgeschlagenen Satzungsänderung von bisher ein auf zukünftig bis zu drei Geschäftsführern und bis zu zwei Schriftführern mit nur einer Gegenstimme zugestimmt, Die Geschäftsführer teilen ihre Arbeit auf in das Vertragswesen, die Finanzen und das Sponsoring, die Schriftführer in die Pressearbeit und die Vereinsdokumentation.

Vor Beginn des Wahlmarathons aufgrund der zu wählenden geschäftsführenden Vorstandsmitglieder ernannte Oberst Heinrich Meiß den nach 27-jähriger Vorstandsarbeit ausscheidenden Oberstleutnant Ferdi Lengeling zum Ehrenoberstleutnant und dankte ihm für seine stets aktive Mitarbeit im Verein. Ferdi Lengeling war König in Gesseln in den Jahren 1989 und 2000, dreimal war er im Hofstaat, schon 1983 war er Jungschützenprinz des Vereins, Ab 2002 war er Hauptmann und zuletzt ab 2007 Oberstleutnant. Arnold Thomalla überreichte Heinrich Meiß den großen Verdienstorden für seine Arbeit als Zeltfeldwebel und seine unentgeltlich zur Verfügung gestellte Kraft als Busfahrer der Schützen. Seit 2007 ist er der Seniorensprecher des Vereins.

Zum neuen Oberstleutnant wurde der bisherige Spieß Matthias Rosenthal einstimmig gewählt. Die Geschäftsführung wird nun wahrgenommen durch Dirk Giesguth (Finanzen), Michael Hachmeyer (Vertragswesen) und Ulrich Rüdiger (Sponsoring). Tobias Hanselle wurde zum Schriftführer „Vereinsdokumentation“ gewählt. Er tritt hiermit in die Fußstapfen seines Vaters Ewald Hanselle, der heute noch das Vereinsarchiv pflegt. Platzmajor ist durch Wiederwahl Josef Disselnmeyer, zu Jungschützenwarte gewählt wurden Christof Hillemeier und Daniel Hardes. Zum neuen Spieß wurde Horst Clemens und zur Kassenprüferin wurde Karin Nettelnbreker gewählt. Die Versammlungsteilnehmer sprachen allen vorgeschlagenen Funktionsträgern einstimmig ihr Vertrauen aus.

Paul Regenhardt vom Vorstand der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen überreichte dem Jung-schützenprinzen Robin Lengeling eine neue Prinzenkette und einen Scheck über 500 € für die Jugendarbeit, Oberst Heinrich Meiß bedankte sich für die großzügige Spende.

Zum Schluss ließ Heinrich Meiß das Kaiserpaar Simone und Andreas Meiß und den ganzen Schützenverein hochleben und wünschte allen ein harmonisches Schützenjahr 2013. Mit dem Lied „Gesseln, unsre Heimat“ wurde die Versammlung geschlossen.

Gesseln mit Flair Winterball vom 12. Jan. 2013 im Bürgerhaus Elsen

Kaiser- und Königspaare auf dem Gesselner Winterball

König Robert Bolte, Franz-Josef Wüschem (Oberst) und Königsgattin Mirella Hülsmann vom Heimatverein Nesthausen,Jungschützenprinz Robin Lengeling, Kaiser Andreas Meiß, Heinrich Meiß (Oberst) und Kaiserin Simone Meiß vom Schützenverein Gesseln, Helmut Steins (Oberst), Diözesankönig Roland Lütkevedder, Helmut Brockmeyer (Oberleutnant) und Diözesankönigin Heike Schlenger von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Elsen (von links).

Gesseln (JE): Einen außergewöhnlich prachtvollen Ballabend erlebten die zahlreichen Gäste beim Gesselner Kaiserpaar Andreas und Simone Meiß und Jungschützenprinz Robin Lengeling in der Bürgerhalle Elsen.

Oberst Heinrich Meiß konnte von den benachbarten Vereinen Diözesankönigspaar Roland Lütkevedder mit Königin Heike Schlenger und den Vorsitzenden Helmut Steins von der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Elsen und vom Heimatverein Nesthausen König Robert Bolte mit Gattin Mirella Hülsmann und den Vorsitzenden Franz-Josef Wüschem mit ihren Abordnungen begrüßen. Von der befreundeten dritten Kompanie aus Elsen begrüßte Heinrich Meiß Oberleutnant Helmut Brockmeyer mit Abordnung. Kaiserpaar Andreas und Simone Meiß, Jungschützenprinz Robin Lengeling und alle zahlreichen Gäste hieß Heinrich Meiß herzlich willkommen.

Der Schützenverein Gesseln feiert seinen Winterball in Anlehnung an Kaisers Geburtstag, so erläuterte es der Oberst und wünschte allen ein vergnügliches Ballerlebnis, zu dem die Tanzkapelle Gin-Tonic aufspielte.

Erstmalig überreichte Oberst Heinrich Meiß den Hofdamen, die Mitglied im Schützenverein sind, auch den Hofstaatsorden. Seit 2009 werden Frauen im Schützenverein aufgenommen. Der Schützenverein kommt somit den Grundsätzen des AGG nach.

Oberstleutnant Ferdi Lengeling konnte den Gästen eine Tombola im Gesamtwert von 1.500 € mit attraktiven Preisen bieten, die von den Elsener Gewerbetreibenden gestiftet wurden. Herzli-chen Dank allen Spendern an dieser Stelle.

Der stets mit Spannung erwartete Showact der Jungschützen erzählte in einer tänzerischen Choreographie mit 15 „Gesselner Zwergen“ das Märchen Schneewittchen. Schneewittchen und auch die ach so böse Stiefmutter wurden von männlichen Jungschützen sehr zur Freude des gesamten Publikums dargestellt. Alle riefen mit ihrer Darbietung Beifallsstürme hervor.

Erst in den frühen Morgenstunden ging für alle Gäste ein unvergesslicher Winterball zu Ende.

Alle Fotos vom Winterball: Sigrid Mertensmeyer

06. Jan. 2013 - Frauennachmittag in Hansi's Bierhaus

Unser Kaiserpaar Andreas und Simone Meiß
Das Kuchenbüffet

Geselliges Treffen der Gesselner Frauen

Gesseln (JE): Gut 60 Gesselner Schützenfrauen trafen sich am Dreikönigstag 2013 zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in Hansis Bierhaus.

Spieß Matthias Rosenthal, sein Stellvertreter Michael Kruse und die Unteroffiziersgruppe hatten die Tische ansprechend dekoriert und luden zu einem reichhaltigen Kuchenbüffet aus leckeren, hausgebackenen Torten ein. Matthias Rosenthal begrüßte die Schützenfrauen, ein paar nette Stunden mit unserem Kaiserpaar Andreas und Simone Meiß und den Hofstaatsdamen zu verbringen.

Damen von jung bis alt und auch einige neue Gesichter waren der Einladung des Schützenvereins gefolgt und freuten sich über ein Wiedersehen im neuen Jahr, genossen Kaffee und Kuchen und plauderten über alte Zeiten, das vergangene Schützenjahr und über das ein oder andere Event ganz nach Frauenmanie. Eine Fotoshow der Ereignisse des vergangenen Jahres gab den einen oder anderen Impuls dazu und untermalte den Nachmittag.

Matthias Rosenthal und sein Team verwöhnten die Frauen und beim Plaudern verging die Zeit viel zu schnell.